Erfreulichkeiten am 21.6.2017

Unvernünftig sein und das schwarze Auto bei 34 Grad für fünf Stunden auf einem Parkdeck abstellen, statt in den Keller zu fahren.

Kolleg*innen treffen, mit denen es einfach gut ist.

Nach fünf Stunden im Auto heißen Ingwertee vorfinden.

Die Klimaanlage des Autos.

30 Minuten Freizeit vor dem Abendtermin. Nixtun.

Nach x schwierigen Kontakten mit einer Person das erste normale Gespräch führen und mit leuchtenden Augen nebeneinander sitzen, während man über gemeinsame Bekannte spricht.
 
Offene Worte in großer Runde an unerwarteter Stelle, verbunden mit der Erkenntnis, dass in dieser Kirche wirklich nicht alles den Bach runtergeht.
 
Den längsten Tag dann noch in der späten Dämmerung gebührend genossen. Zusammen mit den ersten Glühwürmchen und Fledermäusen des Jahres. 

Erfreuliches vom 19.6.2017

Der Jetlag will auch am zweiten Tag zuhause nicht auftauchen. Moment, es sind noch keine zwei Tage, seit ich zurück bin. Hehe. Aber es geht mir gut, trotz langem Arbeitstag und nennenswerter Zeit auf der Autobahn.
Nach den ersten zwölf Stunden ohne einander ist das Wiedersehen mit dem Reisegefährten besonders schön und der Abend entspannt. Wir stehen zusammen kichernd hinter der Katze, die vorm großen Monitor auf dem Schreibtisch sitzt, auf dem ein paar kurze Videosequenzen aus dem Urlaub laufen. Die Katz verfolgt Fuchsbabys aber auch Rotwild mit dem Kopf und versucht, sie mit der Tatze zu erwischen.
Das kann ja bei der Bildbearbeitung noch heiter werden.

Vorfreude auf den morgigen Tag, und das will etwas heißen, hab ich doch sicher mehr als die Hälfte meiner Wiegenfeste mit meinem Geburtstag gefremdelt. Aber wie soll sich eine nicht freuen, wenn einer geschäftig um sie rumwuselt, den Blick in den Kühlschrank verbietet und anscheinend ein Frühstück vorbereitet, weil beide am Abend weg sind. Hach. Schnell schlafen, damit es Morgen wird.

Fünf Tage

Das Elchbaby läuft und springt umher und stakt hinter seiner Mutter durch einen schnell fließenden Fluss. Wie alt es wohl sei, frage ich. Ein paar Wochen vielleicht? Grad mal fünf Tage, ist die Antwort. 

So lange ist auch mein jüngstes Niftenkind* auf der Welt. Was wir doch für Nesthocker sind. Und wie faszinierend ich beide Welten finde, die Elchwelt und diese Unvollständigkeit der Menschenkinder.


* Niften: Nichten und Neffen. Wortprägung meines Wissens von der Kaltmamsell.