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Am Morgen letzte Kuchenreste vom samstäglichen Fest gefrühstückt, ein bisschen Internet gelesen, Katzen gefüttert, Mann geküsst, zur Arbeit gefahren. Über viele Stunden kaum aufgesehen, da Abgabetermin am Abend. Mittags kurz in die Stadt gegangen, Luft geholt. Im Büro dann einen Teller Spaghetti Aglio Olio und etwas Salat zugeeignet bekommen. Weiter geschuftet, für eine halbe Stunde Kontemplation mit drei andern Leuten das Arbeiten unterbrochen. Ruhiger geworden als gedacht. Um 20:30 Uhr die entscheidende Mail im zweiten Versuch abgeschickt. Seit dem heiter bis albern. Auf dem Weg nach Hause das Radio laut aufgedreht, als „Ich liebe dieses Leben“ von Juli gespielt wurde. Mich gewundert, dass ich viel Text mitsingen konnte. Mit dem Mann weitere Reste vom Fest in den Backofen und auf den Grill geworfen für ein spätes Abendessen. Mediterrane Zeit fürs Abendmahl bei arktischen Temperaturen. Den Jecken Rennminuten des neuen Katers zugeschaut. Kölsche Lieder im Kopf und auf den Lippen gehabt, was nur ein Zeichen sehr großer Erschöpfung sein kann. Mit Instagram ins Bett, um noch ein wenig mit der neuen Suchfunktion an Lieblingsorte dieser Welt zu reisen. Endlich ist es möglich, Orte nicht nur per Hashtag zu finden, sondern auch über die getaggten Ortsinfos. Auf nach Yellowstone zum Morning Glory Pool, um in Farben zu schwelgen und nach monothematischem Tag den Horizont zu weiten. Bye bye, Dienstag.

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