Herbstsonntag (111/366)

Am lichten Teil des Tages ab mittags in Fotos unterwegs. Bilder nicht gefunden, die dann tatsächlich mit dem kaputten iPhone verschollen sein müssen. Anderes sortiert und gelöscht. Himbeeren gepflückt. Keine Walnüsse aufgehoben. Der Rücken ist besser, aber ich bleib lieber noch vorsichtig. In der Sonne Eis gegessen und die Anwesenheit der Katzen genossen, die überall sonst hätten sein können. Mal wieder die Kunst der Katzendame bestaunt, zwei Schöße zu beanspruchen. Internet gelesen, drei oder vier Instagram-Bilder gepostet. Ein kurzes Telefonat, eine WhatsApp-Nachricht, zwei via Threema, eine Mail.

Am dunklen Teil des Tages Wäsche gewaschen, gefaltet und gebügelt. Dank Netflix und iPad mehr als das Notwendigste getan. Wenn der Lautsprecher auch da ist, wird es ohne Untertitel gehen und die Waschküche wird plötzlich leer sein. Es werden Wunder geschehen. Vom Reisegefährten Gekochtes genossen, danach gemeinsam Tatort geschaut und Whisky getrunken. Spucke während des Schauens mehrfach weggeblieben. Guter Tatort. (Hier die Kritik in der SZ.)

Ein erstes Mal gefeiert: Der Kater saß auf (m)einem Schoß. Nach 6 Monaten. Für gut 15 Minuten. 

Fotodatei fürs Parisfotobuch noch mal Korrektur gelesen. Kostenpflichtig beim seit Jahren mit großer Zufriedenheit genutzten Anbieter bestellt. 

Vorfreude, dass Wetter und Rücken morgen zulassen dürften, noch mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Wenn auch morgens vielleicht mit Handschuhen. 

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4 Gedanken zu „Herbstsonntag (111/366)

    1. Oecherin Autor

      Ja. So fühlte es sich auch an, auch wenn es vielleicht nur 10 waren. Keine Zeit, auf die Uhr zu sehen. (-: Sensationell jedenfalls. Nach einer Minute neulich. Aber, ach, es war auch wehmütig, weil da und so zuletzt vor einem Jahr ein Kätzchen saß, das es nicht mehr gibt. Die Hausherrinkatze kommt genau da nie vorbei, warum auch immer.
      Aber, ach, wie ist es bei dir mit dem kranken Kater? Ach, sie wachsen so ans Herz.

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  1. liisa

    Die Devise beim Kater heisst „abwarten“. So warten wir. Bisher zeigt er keine weiteren Symptome, die helfen könnten, dem Problem auf die Spur zu kommen. Einerseits gut, weil: es geht ihm nicht sichtbar oder bemerkbar schlecht. Andererseits schlecht, weil: es fühlt sich für uns so an, als ob da etwas nicht Fassbares im Untergrund lauert oder sogar schon wirkt und damit die Angst, wenn es fassbar wird, ist es eh zu spät. Ich bemühe mich optimistisch abzuwarten.

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