Worauf es nicht ankommt (115/366)

Der Tag heute war schrecklich. Acht Stunden am Steuer. Regen, Regen, Schneeregen, fast durchgehende Waschküchensituation. Und Stau, natürlich. Und auf der Rückfahrt weniger Regen, dafür mehr Stau. Und noch mehr Stau. Anstrengende Sache, das. So könnte mein Tagesbericht lauten. 

Bis auf den ersten Satz stimmt auch alles. Der Tag war anstrengend, das Autofahren am novembrigsten Tag des Halbjahres vor allem. Doch bin ich heute Abend nicht sonderlich erschöpft und hab im Auto nur einmal geflucht. Und das nicht mal laut. Stattdessen war ich heiter, hatte es warm und recht sicher, hatte gute Musik, genug Wasser und ausreichend Brausebonbons. Und freute mich auf das Treffen zwischen den Autofahrten und fuhr guter Dinge zurück. Und habe seit längerem noch mal sehr deutlich empfunden, worauf es alles nicht ankommt, um zufrieden bis glücklich zu sein. 

Ich hoffe, ich erinner mich daran, wenn mir der nächste Stress entgegengrinst.

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2 Gedanken zu „Worauf es nicht ankommt (115/366)

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