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Der alte Oecher ist seit zwei Tagen wieder zuhause. Und hörte sich fernmündlich so gut an wie vor vier Wochen. Mit alten immergleichen Scherzen („Hier ist die Oecherin.“ „Ja, stimmt das denn auch?“) und mit philosophischen Wortspielereien zur Frage, wie es ihm ginge. Ob das nicht schön sei, wieder zuhause zu sein? Ach, er wisse ja leider gar nicht, dass er weg war. Man sage ihm, er sei drei Wochen im Krankenhaus gewesen, aber er erinnere sich an nichts. Zwischendurch gab es da ja auch Behandlungen in Mainz und anderen Orten, aber: alles weg.

Das mit Mainz und anderswo stimmt nicht; dass er sich nicht an die Zeit im Krankenhaus erinnert: Wer weiß, wofür es gut ist.
Wie die beiden alten Herrschaften das jetzt miteinander hinbekommen, was geht und was nicht, das steht auf einem andern Blatt. Hoffen wir das Beste.

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