Neujahr (193/366)

Der alte Oecher kann es natürlich noch: Es reicht, am Telefon „Prosit Nöijohr…“ zu sagen, und er ergänzt den Aachener Neujahrswunsch auf Platt: „…d’r Kopp voll Hoor, de Mull voll Zäng, et Nöijohr ejen Häng.“ Schön. Ich lieb das sehr. Was immer das mit dem Neujahr in Händen genau heißen soll.

Gestern kam übrigens grad noch rechtzeitig zum Kalenderwechsel mein neuer Wandkalender an: Da ich nicht mehr so viel mit mobilen Geräten durch die Wohnung wandere, sondern den Platz an meinem Schreibtisch wiederbelebt habe, war es dafür Zeit. Der literarische Gartenkalender 2013 muss also nun dem Arche-Literaturkalender 2016 weichen, der das für mich sehr schöne Motto Glückliche Augenblicke hat. Damit ich den Scheinriesen schneller als den entlarve, der er ist.

Abend und Nacht zum Ziffernwechsel in der Jahreszahl waren freundlich: Eine gute Gelegenheit zu sechst gut zu essen, zu erzählen, zu lachen und ein paar Wunderkerzen abzubrennen.

Prosit Nöijohr.

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