WmdedgT 2/2016 (228/366)

Frau Brüllen sammelt an jedem 5. des Monats Tagebuchblogeinträge unter der Fragestellung: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? (WmdedgT). Hier ist meiner:

Heute war so ein Tag, an dem mir das Aufwachen sehr schwer fiel und die Augen kaum aufgingen. Heute war es um 7:00 Uhr nach sechs Stunden Schlaf so. Ach so, sechs Stunden waren das nur? Okay, vielleicht lag es heute auch daran und einer gewissen Reihe kurzer Nächte.

Nach kurzem Frühstück (Toastbrötchen mit Hummus) räume ich den Frühstückstisch ab und baue mein Küchenoffice auf und erledige bis kurz vor 10:00 Uhr Arbeitsdinge. Dann geht es zum zeitlich ungünstig gelegenen Physiotermin in die bezüglich der Parksituation ebenfalls ungünstig gelegenen Praxis. Knapp pünktlich schaffe ich es und lasse zur Lockerung meines Kiefers Kopf, Hals und Schultern behandeln. Und den Kiefer natürlich auch. Laut der Seufzer der Physiotherapeutin ist das alles sehr verspannt. Man selber gewöhnt sich da ja irgendwie dran.
Nach dem Behandlungstermin gehe ich eine kleine Notwendigkeit einkaufen, um einen kostenpflichtigen Parkschein in einen kostenlosen umzuwandeln: Ich habe bei einem Supermarkt geparkt. Leider bin ich dort anscheinend eine Minute zu lang: Der Parkautomat bescheinigt noch 0,00 € Parkgebühr, an der Ausfahrtschranke schickt mich eine Computerstimme zurück, um 1,00 € zu bezahlen. Zum Glück ist niemanden hinter mir. Natürlich steht der Automat am anderen Ende der Garage. Natürlich ist niemand da, dem ich dieses kuriose Manöver berichten kann. Also: Zurückfahren, zahlen, rausfahren. Klappt.

Wenige Minuten und eine Rheinquerung später bin ich im Büro und tu dort, was zutun ist. Heute ist aus Gründen nur ein kurzer Arbeitstag, so dass ich kurz nach Mittag schon wieder aufbreche und nochmal, jetzt woanders, einkaufen fahre. Für ein Familienfest am morgigen Samstag habe ich eine Quiche und eine Nachspeise versprochen. Zuhause verstauen der Reisegefährte und ich die Einkäufe, ich trinke etwas und sitze 10 Minuten mit dem Kater auf der Couch: Wenn dieses scheue Wesen schon mal dort auftaucht, bekommt es auch eine Runde Aufmerksamkeit. Um 15:00 Uhr brechen der Reisegefährte und ich auf: Aus Gründen machen wir, wenn es sich irgendwie einrichten lässt, am 5.2. einen Spaziergang. Heute sind wir von zu Hause aus aufgebrochen und drehen eine große Runde um unser und zwei benachbarte Dörfer. Freundlicherweise behält der Himmel nach regenreichem Vormittag weiteres Wasser für sich. Die Wege sind ziemlich matschig und der Himmel grau, aber das macht alles nichts. Zweieinhalb Stunden später sind wir wieder Zuhause, wärmen uns erstmal auf  und posten beide ein paar Bilder von unserem Gang. Dann begibt sich der Reisegefährte ans Kochen und ich mich an meinen Schreibtisch: Für die Familienfeier morgen muss ich noch etwas vorbereiten: Ich soll durch den Willkommensritus für das jüngste Familienmitglied führen. Ich gehe also noch mal den Ablauf durch und überdenke meine Moderation, die ich schon mal skizziert habe.
Ich bin nicht ganz damit fertig, als der Reisegefährte zum Essen ruft.
Nach dem Essen setze ich mich deswegen noch mal ran und versuche die Gastgeber von morgen telefonisch und per iMessage zu erreichen, um noch etwas abzusprechen. Das gelingt bis 22:00 Uhr nicht: Dann bestimmt morgen früh oder bevor es am Nachmittag losgeht.
Ich drucke noch die Rezepte fürs Vorbereiten morgen früh aus. Und gehe zum Reisegefährten ins Zimmer und schau mit ihm noch ein bis zwei Folgen „The Good Wife“, bevor es in Richtung Nachtschlaf geht.

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