Gastfreundschaft und Lebensläufe (237/366)

Dieses Gastfreundschaftsding find ich jedes Mal neu berührend: Dass einem Leute, die man kaum kennt, das Haus öffnen, das Schlafzimmer freiräumen und einiges an Zeit und sehr viel Hetzlichkeit schenken. Das Ganze scheint mir auch deswegen zu funktionieren, weil es manchmal eine Art Kettenreaktion ist: Man erlebt das irgendwo, ist berührt und macht damit weiter, selbst wenn es andere Leute sind, die man bei sich aufnimmt, gar nicht die, bei denen man selber Gastfreundschaft erlebt hat.

Großartiger Abend mit zwei Amerikanerinnen, die sehr erfolgreich ihre Jobs machen und außerdem von irren Reisen und sehr normalen Alltagsgeschichten erzählen. Und die sich als Frauen entpuppen, die noch gar nicht so lange Amerikanerinnen sind, sondern kanadische-australische und lateinamerikanisch-deutsche Wuzeln haben. Ach wäre das bei uns doch schon so viel selbstverständlicher!

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3 Gedanken zu „Gastfreundschaft und Lebensläufe (237/366)

    1. Oecherin Autor

      Danke. Fast zu schade, das erste Thema, für die Restkondition nach einem 25-Stunden-Reisetag. (: Wahrscheinlich komm ich noch mal drauf zurück, da mich dieses Gastfreundschaftsding schon sehr lange beschäftigt. LG aus Seattle.

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