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Es lag definitiv nicht am Verzehr von Schoko- oder Hühnereiern, aber Zweidrittel des heutigen Tages ging es mir nicht gut, kam mein Kreislauf nicht in Gang und litt ich darüber hinaus an anderen Malässen. Wie übersteht man solche Tage, wenn man Arbeiten muss? Ich müsste es doch kennen, kann mich aber nicht recht erinnern. Arbeitet man das Unwohlsein platt? Oder ist  es tatsächlich so, dass der Körper weiß, wann er einer damit nicht kommt, dafür aber freie Tage ausnutzt? Dass ich über Jahre am ersten Ferientag krank wurde, fällt mir in dem Zusammenhang wieder ein. Das spricht für die – nicht wirklich neue, aber doch erstaunliche – These, dass der Mensch immer mal wieder viel wegsteckt und der Körper mitspielt und erst schlapp macht, wenn es die Pflichten eher zulassen.
Schade um die schönen und notwendigen Dinge, die ich heute tun wollte.
Gut, dass wenigstens für den Abend die Welt wieder vertraut aussieht.

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