331/366

Tja, ein bisschen wirbeln Kreislauf, Stimmung und Tagesform doch durcheinander, wenn man nach drei Stunden Schlaf im Hotel, anderthalb weiteren später im Flugzeug um 10:30 Uhr zuhause ist, erstmal arbeitet, dann doch einknickt, auf dem Sofa einnickt, weiter arbeitet, mal zwischendurch eine Katze krault, einen Kaffee nach dem andern trinkt und abends noch groß bloggen will. Zudem kreisen der Reisegefährte und ich noch ergebnislos um die Frage, ob wir die Heizung wieder anmachen. Knapp 18 Grad in Wohnräumen: Hm, tja. Aber mit den Wollsachen für die Wintertour in Yellowstone geht es im Moment, auch ohne ständig Treppen rauf und runter zu rennen.

Ich schraub nebenan im Entwurfordner mal etwas weiter an den beiden Ukraineartikeln, die ich im Sinn habe und kriech dann bald unter die Bettdecke.

Ein Artikelfragment wie dieses, ob ich es in einem Monat noch schreiben werde, wenn die 366 vollgemacht sind? Ich weiß es nicht genau. Ich fürchte, dass ohne die Regelmäßigkeit die etwas bedachteren thematischen Artikel noch seltener werden, weil sie noch ferner liegenbleiben könnten. Aber darüber ist zu anderm Zeitpunkt nachzudenken. Ein Monat, bis die 366 voll sind.

 

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4 Gedanken zu „331/366

  1. liisa

    Also ich hoffe sehr, dass Du nach den 366 nicht aufhörst mit dem regelmäßigen schreiben. Ich mag sehr, was Du hier in den bisherigen 331 Einträgen geschrieben hast. Aber wie Du schreibst, jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt darüber nachzudenken. Ich freu mich einfach jeden Tag darauf zu lesen, was Du schreiben wirst.

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    1. Oecherin Autor

      Danke, liebe liisa! Der Zweifel nagt zwar, aber ich merke, dass mir diese tägliche Routine, mindestens 18 Worte zu schreiben, gut tut. Das spricht derzeit schon fürs Dranbleiben. Dass der ewige Selbtszweifel, was das denn für einen Sinn macht und dass andere so viel lustiger bzw. interessanter schreiben, wohl ewig zu mir gehört, ist das andere. Es tut mir gut. Das ist das Wesentliche.

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  2. liisa

    Diese Selbstzweifel kenne ich nur zu gut, weil ich selbst auch immer wieder damit kämpfe. Sei es, was das Blog angeht, oder Tweets auf Twitter oder oder oder.
    Zum Glück fällt mir meist wieder ein, dass ich inzwischen erwachsen bin und a) niemandem etwas beweisen muss (weder meine Intelligenz, mein Wissen, meinen Humor noch sonst irgendwas) und b) nicht zum Opfer solcher Selbstsabotage werden muss. Ich muss mich nicht dem (Leistungs-)Druck aussetzen, dem ich früher ausgesetzt war, also quasi die Rolle anderer übernehmen, die mich früher mit solchem Leistungsdruck malträtiert haben.

    So wie es ist, ist es okay. Für mich okay und das reicht völlig aus. Wenn es zufällig auch anderen gefällt oder irgendetwas gibt, dann ist das schön, aber es muss nicht zwangsläufig so sein. Ich muss mich nicht anstrengen ohne Ende, um irgendwas zu „produzieren“ (nicht mal 18 Worte). Wenn mir 18 Worte einfallen, prima, wenn nicht, auch gut und wenn es 180 Worte werden auch gut. Wie Du selbst schreibt, wenn es Dir gut tut und etwas bringt, dann ist es gut so.

    Liebe Grüße und genieß die große Freiheit! :-)

    Liisa

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    1. Oecherin Autor

      Danke. Ich glaube, ich versteh sehr gut, was du schreibst und meinst. Gut zu wissen, dass man sich nicht allein so Gedanken macht. Alles in allem ist wohl am besten, dem Spruch zu folgen, den Anke Gröner im Header hat: Blog like nobody’s watching. Was noch für manches andere im Leben gilt, nicht nur fürs bloggen.
      Liebe Grüße vom Rhein!

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