Feiermorgen (345/366)

Zwischen lauter Tagen, die früh beginnen und spät enden, genoss ich heute Freizeit am Morgen. Mit den Jahren gelingt es mir nämlich wenigstens ab und zu, erst etwas später mit der Arbeit zu beginnen, wenn ich weiß, dass nicht vor 22:00 nach Hause kommen. So bin ich zwar so früh aufgestanden, dass ich mit dem Reisegefährten bei dessen Frühstück kurz vor Acht ein bisschen mit ihm quatschen konnte, hab dann aber noch gelesen, was geschrieben und Kaffee getrunken und bin erst dann ins Bad. Ich habe an der Reorganisation meines Kleiderschranks ein halbes Stündchen weitergearbeitet und bin erst um kurz nach 11:00 Uhr losgefahren, um ein Paket abzuholen und dann ins Büro zu fahren. Das war immer noch zu früh für acht Stunden Arbeit bis 22:00 Uhr, aber manchmal klappt es dann auch noch mit der Pause am Nachmittag. Okay, heute nicht so recht, aber egal.

So ausgeruht in den Tag zu starten, ist jedenfalls angenehm. Wer mit Schichtarbeit zutun hat, wird das kennen. Ich mach das nicht immer so, weil derzeit am Morgen meine konzentrierteste und zuweilen auch kreativste Zeit ist, während der Nachmittag schonmal mühselig wird. Aber: die klare Freizeit am Morgen wie heute, ist goldwert gegen das Gefühl, dauernd zu arbeiten, das ich leider ziemlich gut kenne. 

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