Halbzeit

2016 ist zur Hälfte rum. Sowas. Ich hörte, es könne gegen das Rasen der Zeit mit fortschreitendem Alter helfen, sie ab und zu freundlich in den Blick zu nehmen. 

Also gibt es heute einen Blick zurück, ohne Kalender, meine Postings hier oder andere Medien mit einzubeziehen. Und einen Ausblick bis Jahresende.

1/2016: Sylvester mit Freunden und Wunderkerzen. Eine Fahrt rheinaufwärts und eine neue Kamera. Kiefergeschichten. Ein fünfzehnter Geburtstag. Eine Willkommensfeier. Vorfreude auf den Wintertrip nach Yellowstone. Ein Abend in Seattle. Großartige Yellowstone-Zeit. Winterliebe. Seriensammeln. Zwei Predigten. London. Pawels Kiev. Dieses Bild in Lviv. Überhaupt: Das Thema Tod. Diese Pietá. Die Angst vor neuen Nazis. Etwas konkretes Engagement. Viel MitLeid. Viel viel Fotoliebe. Telefonate. Ein erreichtes Ziel. Ein tolles Fest. Wundervolle Kinder. Frieda. Und wieder: Endlichkeit. Himmel. Wolken. Mohn. Ein Sonntagvormittag. Eine wichtige Lektion in Sachen Dialog. Diese tricolore und schwarze Katzenliebe. Gewonnene Klarheit. Zeit mit dem besten Reisegefährten von allen.
Mindestens das. 

2/2016: Und was steht mir noch bevor? Wer weiß das schon. Aber worauf ich mich freue: Die Hängematte. Die Zeit im Norden. Glücklich sein. Weiter üben, glücklich zu sein. Glücklich machen. Wach bleiben für Liebe gegen Hass. Die noch vorhandenen hellen Tage. Meine Exerzitien. Zwei Wochen Auszeit für andere. Alltagsupgrades zwischendurch. Fotografieren. Himmel. Wolken. Sonnenblumen. Reiseplanung. Yellowstonefotos. Familie. Ein Wochenende mit FreundInnen. Klar bleiben und den Mund aufmachen. Lichter im Dunkeln. Spontane Begegnungen. Ideen, von denen ich jetzt noch nichts ahne. Der Tag, ab dem es wieder heller wird. 183 unbekannte Blogeinträge.

Besser war ich lange im Schwarzsehen. Jetzt gelingt es mir manchmal anders, und ich fang die zweite Jahreshälfte zumindest so an: heiter weiter.

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3 Gedanken zu „Halbzeit

  1. liisa

    Wow, schon ganz schön viel, was Du im ersten Halbjahr erlebt hast. Und ganz wunderbar finde ich „heiter weiter“. Ich wünsche Dir, dass es gelingt und natürlich eine wunderbare zweite Jahreshälfte!

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