open borders!

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In Aachen stoppten mich heute diese zwei Worte auf der schönen unregelmäßigen Treppe zwischen Borngasse und Aureliusstraße: open borders! Um sie zu fotografieren nahm ich zusätzliche Feuchtigkeit auf Haar und Kleidung und zusätzliche Verspätungsminuten in Kauf. Für Menschen, die dringend Schutz und Sicherheit suchen, ist das so existenziell: Dass sie nicht vor Zäune, Mauern, Schlagbäume laufen. Dass Grenzen offen sind oder sich für sie öffnen.
Für den ursprünglichen Traum von einem gemeinsamen Europa gelten die Worte auch. Und es betrübt mich immer neu, wenn dieses Ideal verbeult aus kleinkarierten Debatten rauskommt. Bei mir hat es nichts von seinem Glanz verloren. Offene Grenzen!

Aber diese Sache mit den persönlichen Grenzen. Sie anzuerkennen. Sie nicht zu überschreiten, wenn das nicht dran ist, schlicht nicht geht. Das ist dieses besonders schwere Ding. Zeit, dass die Urlaubsgrenze sich öffnet, ich den Weg rüber finde und alles mögliche Alltagszeugs bleibt, wo es ist. Ach, was ist das höchste Zeit.

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