Ökumenische Kunstkapelle, Turku 

Im Reiseführer (2014) stand die Kapelle von 2005 leider nicht drin, im Wikipediaartikel über Turku war sie zum Glück erwähnt, die Ökumenische Kunstkapelle am Rande von Turku. Und auch wenn wir nur einen halben Tag für die ehemalige Hauptstadt Finnlands hatten, war uns nach dem beeindruckenden Besuch der Kamppi Chapel in Helsinki klar, dass wir dieses Bauwerk nicht verpassen wollten. Gut so. Von außen fand ich sie nicht annähernd so sprechend wie ihre jüngere Kollegin in der jetzigen Hauptstadt. Aber das Innere hat mich auch sehr geflasht: Ein Raum aus Holz mit nur indirektem Lichteinfall am einen Ende. Schlicht. 13 Meter hoch! Und: trotz der klaren Giebelform nicht eckig oder hart. Absolut weiblich, find ich. Dass das Projekt das Fischsymbol des Urchristentums darstellen soll: Mir erschließt sich das nicht so sehr, aber warum muss alles eindeutig sein.

Hier ein paar Bilder der Kapelle. Hier der Hinweis auf die (finnische) Website. Der architektonische Entwurf ist von Matti und Pirjo Sanaksenaho.



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4 Gedanken zu „Ökumenische Kunstkapelle, Turku 

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