Ganz kurz übers Kinderkriegen

Eine Freundin, Ende 40, hat gestern ein Kind bekommen. Andere Freunde (Mitte 40) zeigten glücklich Fotos vom ersten Enkelkind. Verrückt, dieses Generationendings. Und ich leb weiter damit, dass bei mir immer mindestens ein entscheidender Faktor fehlte: Gesundheit, der passende Mann oder Mut. Aus Gründen. Ein Schmerz bleibt, auch wenn der Wunsch, Mutter zu werden, nie so groß war wie bei einer Reihe meiner Freundinnen. Es gibt keinen Automatismus, Kinder bekommen zu müssen. Und so ist der Schmerz oder die Sehnsucht nicht anders und nicht größer als der im Zusammenhang anderer unerfüllter Lebensmöglichkeiten. Einen anderen Berufsweg eingeschlagen und ein zwei Entscheidungen anders getroffen zu haben. Es ist wie es ist. Damit und mit einem Leben ohne eigene Kinder. Und es ist gut, wie es ist.

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Ein Gedanke zu „Ganz kurz übers Kinderkriegen

  1. unserlebenmitemily

    alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich bin mir sicher, viele Mamas trauern dafür (heimlich) an manchen Tagen der Ungebundenheit und Freiheit hinterher. Man möchte immer das haben, was man gerade nicht hat….das sind eben die schlechten Tage… und dann kommen wieder die richtig guten Tage, an denen man mit sich im Reinen ist.

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