Abschiedsszene

Bis heute kurz vorm tatsächlichen Lebewohl am Abend war ich seit ein paar Tagen unterschwellig traurig, manchmal sogar leicht panisch, für zehn Tage ohne den Reisegefährten sein zu müssen. Er dagegen freute sich augenscheinlich mehr auf die Reise als irgendetwas anderes. Dafür bekam er eben den Blues und wollte kaum weg. Kurz vor diesem Zeitpunkt hatte ich meinen Frieden mit der kleinen Trennung  gefunden und wünschte ihm frohen Herzens einen unkomplizierten Aufbruch und eine erlebnisreiche, schöne Zeit. 

Hoffentlich hören wir nie damit auf, eigenen Pfaden zu folgen, wenn sie dran sind, und den anderen für seine Pfade freizugeben. Dass rund um solche Zeiten die Sehnsucht nach der Nähe des anderen lebendiger ist, gehört ja auch dazu. Genau so wie die Vergegenwärtigung des großen Glücks, einander gefunden zu haben. 

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Ein Gedanke zu „Abschiedsszene

  1. kat+susann

    … denn neben der Zweisamkeit ist man auch noch all- eins… und das hilft.. zumindest z.B. mir, dann.. und ich geh trotzdem dann meiner Wege.. auch wenns etwas ziept zu gehen.. weil.. ich komme ja wieder ( oder er, je nach dem wer da gerade seinen Wegen folgt) und es gut so und beruhigend… das jeder von uns auch sein/ihr Eigenes hat..
    S.

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