Notizen vom 23.12.16

Von meinen liebsten Adventsliedern schreib ich euch vielleicht im Sommer: Wie die Zeit vergeht. Von heute halte ich die Freude fest, die ich beim Geschenke-Einpacken hatte und beim Basteln des Nachtischs für die nächsten beiden Tage. Das ist alles großartig unspektakulär. Und macht mich derzeit sehr glücklich. Weil ich mir weniger als zu anderen Zeiten einrede, ich müsste erst noch das und sowieso dieses und am besten noch gleichzeitig jenes tun.
Ich lerne grade auch wieder, zu sehen, wie das Umschmeißen meiner Pläne jemandem anderen nützen kann. So habe ich heute fröhlich zwei Stunden verschenkt, um den Reisegefährten beim Einkauf in seinen ungeliebtesten Laden zu begleiten. Wurde ein netter Ausflug draus, irgendwie. Quality Time im Supermarkt vor Heiligabend. Yeah.

Jetzt kommt Weihnachten. Ich fühl mich anders an, als in anderen Jahren. Das schlechte Gewissen ist weg, das einem Idealbild nachhing.
Ich glaub, es wird gut.

Advertisements