Zu Fuß nach Bonn

Ich bin heute zu Fuß zur Arbeit gegangen. Seit ich letztes Jahr im Sommer viel und lang kreuz und quer durch Köln gelaufen bin, hatte ich vor, das mal zu machen. Aber man glaubt nicht, was es alles für Gründe geben kann, die die Verwirklichung aufschieben. Wetter, krank, Termine, vergessen. Ihr kennt das. Heute passte endlich alles. Und zu kalt gilt nach -27 Grad Celsius in Yellowstone nicht mehr wirklich. Für Temperaturen rund um den Gefrierpunkt bin ich locker ausgerüstet.

Und es war wunderschön.
Der Zeitansatz kam nicht hin, und es waren wahrscheinlich auch mehr Kilometer, als die diversen Kartendienste im Telefon ausgerechnet hatten. Und nach der Hälfte war mir kalt und die Sonne hatte ich hinter mir auf den Hügeln gelassen. Fast wäre ich an der S-Bahn-Station, zu der mich der Reisgefährte morgens schonmal mitnimmt, eingeknickt. Was bin ich froh, dass ich mich überlistet habe! Denn am Rhein wurde es wieder schön, der Nebel lichtete sich. Und überhaupt habe ich mich sehr gefreut, das gesteckte Ziel zu erreichen.

Hier sind eine Reihe Eindrücke von meinem Weg aus dem Pleiser Hügelland in die Bonner Innenstadt. Sie sind alle mit dem Telefon entstanden: Ich hab ca. 12 km lang die große Kamera getragen, aber nicht benutzt. Da ich das Telefon eh öfters in der Hand hatte, um mich zu orientieren, war es mir mit zwei Geräten zu aufwendig. Und sowieso: Ich wollte ja gehen und nicht alle 10 Meter stehen bleiben. Und schon so gab es mehr Fotostopps, als vorher gedacht. Aber seht selbst: Das musste einfach sein.

P.S. Der Rückweg ist für ein anderes Mal geplant. Ich glaube, das dauert jetzt nicht fast anderthalb Jahre.

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2 Gedanken zu „Zu Fuß nach Bonn

  1. Liisa

    Nochmal auch hier: Eine tolle Idee und ich finde es ganz prima, dass Du sie wahrgemacht hast! Jetzt bin ich gespannt, wann die Wanderung dann in die Gegenrichtung stattfinden wird. Vielleicht ja an einem sonnigen Frühlings- oder Sommertag?!

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