Hallo neues Kalenderjahr!

Ich mag Anfänge. Und seien sie einem Zeitordnungssystem geschuldet. So habe ich heute Geburts-, Todes- und andere Jahrestage in den neuen Küchenkalender übertragen. Und so wanderten meine Gedanken einmal durch die neuen zwölf Monate, die diese Sieben am Ende der Jahreszahl haben. Und auch wenn mich globale und nationale politische Fragen in Atem halten und gesellschaftliche Entwicklungen beunruhigen, gibt es diese mittelfristige persönliche Zukunft. Und da stehen solche Ereignisse an:

In 2017 werde ich…

…mit meinen Patenkindern drei Tage in Rom verbringen, und das schon ganz ganz bald. Eins arbeitet da ein paar Monate, also findet das traditionelle Zu-Dritt-Wochenende dort statt.

…im Februar den zehnten Jahrestag mit der alten Katzendame feiern. Und außerdem geb ich die Hoffnung nicht auf, dass der Kater bis Sommer auch mal auf meinen Schoß klettert, wenn keine dicke Decke drauf liegt.

…wieder viel mit dem Reisegefährten unterwegs sein. Meist zu zweit, dieses Jahr aber auch wieder zusammen mit anderen. Ganz besonders freu ich mich darauf, dass wir so verrückt sind, viel früher als gedacht noch mal nach Yellowstone zu reisen.

…wieder eine Woche ohne Worte verbringen.

…weiter fotografieren, womöglich täglich. Ich bin gespannt, wie das wird.

…viele Menschen treffen und freue mich darauf. Menschen, die ich kenne, und welche die ich neu oder anders kennenlernen werde.

…wieder mehrfach mehrtägig arbeiten. Ich mache das sehr gerne. Besonders freue ich mich auf ein völlig neues Ding im Mai. Ach, das wird toll.

…zwei Barcamps besuchen. Und, ja, es könnte sein, dass ich all meinen Mut zusammennehme und eine Session anbiete.

…nochmal Tante. Nach den nicht unbeschwerten Umständen der Geburt des großen Bruders weiß ich, wie wenig selbstverständlich das ist und fiebere und freu mich mit.

…im Lieblingsgarten in der Lieblingshängematte liegen. Juchhu. Und in unserm Garten und anderswo hoffentlich einige Zeit mit meinen Liebsten verbringen.

… jede Begegnung mit dem alten Oecher besonders wertschätzen. Ob wir mit der Familie im November den 87. Geburtstag des Alten Oechers feiern werden, da bin ich mir nicht so sicher.

…weiter Diversität feiern, wo ich sie erlebe. Und mich für sie stark machen, wo sie bedroht wird. Auch in meiner Kirche. Und ich werde für Vielfalt einstehen, am liebsten mit Liebe, Freundlichkeit und Überzeugung.

…einfach weiter glücklich sein.

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*Der Jahresvorausblick ist inspiriert von den Monatsplänen der frischen Brise

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