Woche ohne Worte, Tag 5 (10.3.2017)

Im Zug auf der Rückfahrt meiner diesjährigen Extrazeit für mich & den Gott meines Lebens*. Ich war seit Montag auf den Straßen Oberhausens unterwegs. Ich bin an einem Tag fast zwei Stunden durch kalten strömenden Regen gegangen, und das auch noch ohne ausdrückliches Ziel. Ich habe urbane Wunden und Wunder gesehen. Und mir sind lauter Zeichen begegnet, die sich mir nicht erklärt haben.

Ich war mit fünf anderen Menschen in dieser Woche zusammen, morgens und abends haben wir uns gesehen und gesprochen. Und miteinander geschwiegen. Und gesungen.

Spektakulär unspektakulär das Ganze. Und neben diversen Fragezeichen Zeit der Vergewisserung, wie ich auf die Welt gucke und Spuren von Sinn, Schönheit, Würde, Hoffnung und Zuversicht wahrnehme. 


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* Manche nennen das Exerzitien.

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