Ich koche wie ich denke

Ich koche wie ich oft auch denke, plane, arbeite: Am Anfang steht eine Idee, dann fallen mir weitere Zutaten in den Blick, auch noch was, was vielleicht erstmal gar nicht zu passen scheint. Der ganze Prozess macht richtig Spaß, ich freu mich an den Einfällen, die noch dazukommen. Und manchmal ist es wie heute, wo etwas Neues entsteht und ich sofort auch klar habe, dass ich das dem Reisegefährten nur variiert servieren kann: Version A, die er bestimmt mag, Version B, die er bestimmt probieren will, und Version C ist für mich genau richtig. Es lebe die Diversität. 

Was dabei rauskommt, ist bei weitem nicht immer perfekt oder richtig toll, aber meistens durchaus gut. Und wenn es perfekt ist, lässt es sich kaum so wiederherstellen. Dafür hat es nächstes Mal   womöglich noch eine neue Überraschung parat.

Ich kann auch anders kochen, denken, planen, arbeiten. Aber am liebsten mach ich es so, wie ich heute gekocht habe. 

Und beim Kochen funktioniert das fast nur alleine. Wundervoll ist, dass es Menschen gibt, mit denen ich so auch zusammen denken, planen, arbeiten, reisen kann.

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