Urlaubsregentag

Regen, überall Regen. Dieser ganz dünne, den man nur einmal unterschätzt. Und trotzdem irgendwann ins Auto steigt und drei zufällige Dorfkirchlein besucht. Sonst hat ja alles zu, weil natürlich Mittagspause ist. Wir sind in Frankreich. Am Zielort liegen die Parkplätze weit vom Ortskern entfernt. Der Parkplatz ist erst gar nicht zu finden, so leer ist er. Wir schauen zwei Menschen zu, die aus dem andern Wagen am Platz aussteigen und mit verbissenen Gesichtern an uns vorbeilaufen. „Erst müssen wir 10 Minuten durch diesen Turbofisselregen laufen und dann hat eh alles zu.“ „Du hast Recht. Wir kehren um.“ Man muss nicht jedes erreichte Ziel auch noch besuchen. Am Urlaubsheimatort ist auf dem Marktplatz ein Parkplatz frei und wir müssen nicht mal in der ersten, sondern können in der besten Patisserie Köstlichkeiten angucken, aussuchen, mitnehmen.

Nach höchstens drei Stunden außer Haus verlässt der Reisegefährte selbiges später nur noch mal kurz, um die zweite Katzen-Dorfschönheit auf der Terrasse angemessen zu begrüßen. Ich öffne am Abend vorsichtig ein Fenster und sehe immerhin Wolkenstruktur im Grau des Himmels vor Hellgrau. Es könnte also sein, dass da noch mal was wird.

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