Archiv der Kategorie: Tagebuchbloggen

Vegetarische Pommes

Vegetarische Pommes. Ein guter Lacher beim Blick auf der Speisekarte. Aber dann kommen sie mit schmackhaften Tomatenstückchen und reifer Avocado als Topping daher. Egal wie sie heißen: Omnomnom.

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Demo

Eine Demo ließ mich durch altbekannte Sträßchen fahren, die ich zu Studienzeiten im Drahteseltempo kannte.

Dafür war ich dankbar. Und für das geschützte Recht der freien Meinungsäußerung ebenso.

Verjüngungskur

Den frisch geschrubbten Backofen mit Banana Bread neu eingeweiht.

Ach, und wenn ich Banana Bread Backe und rieche und schmecke, bin ich 30 Jahre alt und stehe in einer Küche mit C. und C. und N., meiner sambischen Frauen-WG für sechs Wochen.

Ach werden das schöne Träume heute Nacht.

Reflexion anlässlich eines Konflikts (Update: oder über oder auf oder was?)

Du siehst es so, ich so. Beides ergibt Sinn. Was vermutlich nicht hilft: Starrsinn.

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Update, oder: Reflexion über den Titel dieses Beitrags.

Der Titel hieß zunächst „Reflexion auf einen Konflikt“. Korrektes Deutsch wäre „Reflexion über einen Konflikt“ gewesen. Ja, das andere ist von der englischen Sprache beeinflusst. Schön finde ich beides nicht. Aber die schöne Variante fiel mir erst einen Tag später ein. Jetzt steht sie oben.

Wochenende

Und dann war da am Mittwochnachmittag der Mann an der Rezeption, der mir zum Abschied „Schönes Wochenende“ wünschte. Netter Hinweis, dass ich am Abend mit meiner Wochenarbeitszeit nahezu durch sein würde.

WmdedgT 12/17

Was machst du eigentlich den ganzen Tag, fragt Frau Brüllen an jedem Monatsfünften und sammelt in ihrem Blog die Antworten. Hier ist meine:

5:33 Wecker zum ersten Mal an
5:47 Wecker ausgestellt und aufgestanden und ins Bad gegangen
6:30 den Reisegefährten geweckt, die am Vortag rausgelegte Kleidung angezogen, die Katzen rausgelassen, ein Glas Wasser getrunken

7:00 zur Arbeit gefahren, nach traumhaften 20 min angekommen
7:30 mit 10 Menschen bei Kerzenschein in der Kapelle den Morgen begonnen,
8:00 in der Bäckerei für 11,11 Euro Brötchen gekauft und anschließend mit den 10 Leuten zusammen gefrühstückt

Von 9:00 bis 12:15 im Büro gearbeitet, Dinge für die Veranstaltung am Abend abgesprochen und mit vorbereitet, Mails geschrieben.

Um 12:30 Pause gemacht, einen privaten Brief frankiert und adressiert und in den Kasten geworfen. Das Telefonat, das für 16:00 geplant war, in der Fußgängerzone um 12:40 geführt. Danach noch kurz in den Klamottenladen gesprungen, um festzustellen, dass der Mantel in beiden Farben und unterschiedlichen Größen vor allem deswegen nicht passt, weil die Form zu grade geschnitten ist.

Um 13:15 als Kantorin im Bonner Mittagsgebet mitgewirkt. Anschließend mit einem Kollegen aus dem Dienstagteam über Politik gesprochen. Möge doch einfach die Minderheitenregierung kommen.

13:35 meine Mittagsverabredung getroffen, beim India-Food-Truck auf dem Markt vegetarisches Essen eingekauft und zu dritt bei meinem Büro genossen.

Bis 16:00 Uhr dann eins dieser Gespräche im Job, für die sich alles lohnt.

Zwischen 16:00 und 17:00 die Aufträge aus dem Telefonat aus der Fußgängerzone erledigt, Mails und Telefon dafüe benutzt. Und endlich mal den WM-Spielplan in den Dienstkalender übertragen, zumindest den potenziellen der deutschen Mannschaft. Wie es aussieht kommt mein Dienstkalender glimpflich davon. Puh.

Kurz nach 17:00 Aufbruch zum nur 3 km entfernten ersten Veranstaltungsort für den Abend. Zur Stoßzeit in Sachen Feierabendverkehr und da die Fahrstrecke auch ca. 6km lang ist, brauche ich 45 Minuten für die Strecke. Meine Güte. Leider gibt es keine Alternative zum Auto. Netterweise stoß ich unterwegs auf nette Begleitung mit gleichem Ziel. So vergeht die Zeit schneller.

Bis 18:30 noch dies und das vor Ort, unter anderem ein paar Fotos für den dienstlichen Instagram-Account, dann eine gute Stunde Gottesdienst in einer der schönsten Kirchen des Rheinlands, der Doppelkirche von Schwarzrheindorf.

Kurz nach 20:00 und nach nur 10 Min Fahrt mit vollem Auto der letzte Teil des Abends: Mit anderen Gastgeberin für 60 Leute. Es ist lecker und lustig und am Ende sitzt das Team noch an einem Tisch, bekommt kaum die Kurve zum Aufräumen, bekommt sie dann aber doch und um 0:40 mach ich als eine von zwei letzten das Licht aus und die Türe zu.

1:00 Ankunft zuhause. Der Reisegefährte ist noch wach, wie schön, verabschiedet sich aber sehr bald ins Bett. Mir ist nach einem Schnaps, aber ich entscheide mich für kaltes Wasser: Das tut dem vollen Magen auch gut, scheints.

Mit einer schnurrenden Katze an meiner Seite und einem schnurrenden Kater auf meinem Schoß schreibe ich diese Zeilen.

Nein, das war kein typischer Arbeitstag im Leben der Oecherin, aber ein paar Mal im Jahr ist das so. Und das ist okay.

1:40 ich geh ins Bad und dann ins Bett.